 |
Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht, warum Zombies grundsätzlich eure Gehirne fressen wollen? Vermutlich habt ihr das nicht, denn so viele Zombies laufen in der freien Natur ja nicht herum. Mit „Plants vs. Zombies“, dem neuesten Titel aus dem Hause PopCap Games, ändert sich das nun allerdings. Zombies greifen euer Haus an und nur noch die Pflanzen in eurem Garten können euch vor den Gehirnfressern bewahren. Zu Beginn eines jeden Levels stehen dort nur dummerweise noch keine Pflanzen. Es ist natürlich eure Aufgabe, sie einzupflanzen. Das geht allerdings nur dann, wenn ihr genügend Sonnenlicht habt. Sonnenlicht wird in „Plants vs. Zombies“ von Sonnenblumen produziert, in den ersten Levels fällt es auch einfach so vom Himmel. Ihr beginnt die Levels also in der Regel mit dem Anbau mehrerer Sonnenblumen, da diese ja den Rohstoff für alle Pflanzen liefern. Erst wenn eure Grundversorgung steht, könnt ihr euch um Kampfflanzen kümmern. Anfänglich ist eure Auswahl noch sehr beschränkt, doch im Laufe der Levels schaltet ihr immer neue Pflänzchen frei.
Dies führt alsbald dazu, dass ihr euch genauestens überlegen müsst, welche Pflanzen mit in die Schlacht genommen werden sollen. Eure Entscheidungen müsst ihr von der Art der Angreifer abhängig machen. Klar, ihr kämpft immer gegen Zombies, doch haben diese – genau wie eure Pflanzen – unterschiedliche Fähigkeiten. Manche Zombies tragen einen Panzer und lassen sich nur mit den Pflanzen effektiv bekämpfen, die ihren Panzer durchbrechen können. Es gibt sogar Zombies, die an einem Ballon hängen und einfach über eure Verteidigungslinien hinweg fliegen können. Bevor ihr diese bekämpfen könnt, müsst ihr sie mit einem Kaktus vom Himmel schießen. Und gegen die Giganten-Zombies helfen Sprengpflanzen am besten. Vor jedem Level seht ihr euren Feindeskadar, könnt eure Gehirnverteidigung also gut planen. Das Schlachtfeld ist stets in mehrere Dutzend Quadrate aufgeteilt: Links ist euer Haus und rechts der Friedhof, von dem eure ungebetenen Gäste kommen. Die allermeisten Pflanzen können nur geradeaus schießen, ihr müsst also grundsätzlich darauf achten, dass eure Verteidigungslinie keine Lücken hat. „Plants vs. Zombies“ beginnt ziemlich einfach, doch ab dem zweiten Kapitel bekommt ihr es mit erschwerenden Bedingungen zu tun.
Dann werden nicht nur die Zombies fieser, sondern es wird auch Nacht (und in der Nacht müsst ihr andere Pflanzen einsetzen und außerdem bekommt ihr Sonnenlicht nur noch durch Sonnenblumen), es zieht Nebel auf (ihr seht also nicht mehr, was auf euch zukommt) und das letzte Kapitel spielt sogar komplett auf einem Dach: Da dort keine Erde ist, müsst ihr, bevor ihr Pflanzen anbauen könnt, erst Blumentöpfe aufstellen – und auch diese kosten Sonnenlicht. Im letzten Level wartet sogar ein riesiger Endboss auf euch – und wenn ihr diesen besiegt, werdet ihr mit einem ganz besonderen Bonus belohnt! Der vom PC bekannte Survival-Modus sowie die Minispiele sind auf iPhone und iPod Touch leider nicht mit von der Partie. Neu ist hingegen der Quick Play Modus. In diesem könnt ihr alle bereits absolvierten Levels noch einmal spielen. In Anbetracht des geringen Preises (2,39 Euro) ist das aber zu verschmerzen. „Plants vs. Zombies“ ist ein unglaublich unterhaltsames Spiel und außerdem sehr schön anzusehen. Die Pflanzen und Zombies wurden mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet – guckt nur mal auf ihre Gesichter! Klasse ist aber auch der Soundtrack, besonders das Lied aus dem Abspann ist superb.
|
|
 |
| SCREENSHOTS |
|
Für Großansicht auf das jeweilige Bild klicken.
|
|
|
|