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Codemasters‘ „F1 2009“ gibt es nicht nur für Nintendo Wii und PlayStation Portable, sondern auch für iPhone bzw. iPod Touch – aktuell zum Aktionspreis von 2,39 Euro. Ob das Rennspiel sein Geld wert ist, erfahrt ihr in diesem Review! Da Codemasters im Besitz der offiziellen Formel 1 – Lizenz ist, bekommt ihr es in „F1 2009“ ausschließlich mit originalen Fahrern, Teams und Rennstrecken zu tun. Das ist natürlich super, doch aus unerklärlichen Beweggründen hat sich Codemasters dazu entschlossen, dem Spiel nur einen Zeitfahr- und einen Ausdauermodus zu spendieren. Ihr habt richtig gelesen: Es gibt keinen Meisterschafts- und keinen Mehrspielermodus. Ihr habt keine Möglichkeit, gegen andere Fahrer direkt anzutreten. Möglich ist nur, gegen „Geisterwagen“ zu fahren oder die eigenen Bestleistungen mit denen von anderen Spielern über das Internet zu vergleichen. Von einem Rennspiel sollte man eigentlich mehr erwarten dürfen.
Doch trotz dieser großen Enttäuschung ist „F1 2009“ kein schlechtes Spiel. Die Steuerung funktioniert nämlich vorbildlich, die Zeitrennen eignen sich wunderbar für die „schnelle Rekordjagd zwischendurch“. Ihr steuert euren Rennwagen über den Beschleunigungssensor eures iPhone / iPod Touch. Wenn euch die Standartkonfiguration nicht zusagt, könnt ihr sie nach eurem Belieben abändern. Zusätzlich könnt ihr den Einfluss von Fahrhilfen konfigurieren. Solltet ihr noch keine Erfahrung mit virtuellen Formel 1 – Wagen haben, dann seid ihr in „F1 2009“ keineswegs hoffnungslos verloren. Beschleunigt und gebremst wird über virtuelle Buttons, die ihr über das Optionsmenü an unterschiedlichen Stellen auf dem Bildschirm platzieren dürft. Da „F1 2009“ eine Simulation sein möchte, benötigt ihr trotz der Hilfen eine kleine Eingewöhnungsphase.
Zu Beginn passiert es euch wahrscheinlich noch relativ oft, dass ihr eine Kurve ungewollt abkürzt oder ihr zu hektisch werdet und im Kiesbett landet. Fahrfehler bestraft das Spiel umgehend; kürzt ihr ab, wird die jeweilige Runde nicht gewertet. Das sorgt in den ersten Minuten für Frust, allerdings dürft ihr euch hiervon nicht abschrecken lassen. Wenn ihr euch einmal in das Handling der Rennwagen eingearbeitet habt, stellt ihr immer neue Rekorde auf und landet nur noch dann im Dreck, wenn ihr zu viel riskiert habt. Auf Dauer genügt es jedoch einfach nicht, immer nur gegen die Zeit zu fahren. „F1 2009“ ist daher kein Spiel, das ihr stundenlang am Stück spielen möchtet. Grafisch bekommt ihr solide Kost geboten: Autos und Strecken sehen gut aus, können es aber nicht mit denen aus „Need for Speed SHIFT“ aufnehmen. Die Motorensounds sind realistisch, kommen aber nur mit Kopfhörern gut rüber.
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| SCREENSHOTS |
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