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Was ist von einem Spiel zu halten, das auf dem iPhone 3G erst gar nicht läuft und in der Feature-Auflistung an erster Stelle damit beworben wird, das weitere Autos und Strecken über einen Ingame-Shop gekauft werden können? Die Antwort auf diese Frage lautet nicht „nichts“, sondern „Abstand“. „Ridge Racer Accelerated“ ist eine softwaregewordene Unverschämtheit, die einen eigentlich großen und für Qualität stehenden Namen so richtig durch den Dreck zieht. Wenn ihr euch für 2,39 Euro die Basis-Version des Spiels herunterladet, bekommt ihr ganze zwei Strecken geboten. Immerhin dürft ihr diese auch gespiegelt fahren. In der iTunes-Beschreibung wird euch dies verschwiegen, dort wird nur von der „neuesten und umfangreichsten Version“ schwadroniert. Wer von euch erwartet bei so einer Beschreibung schon, dass das Basispaket aus ganzen zwei Strecken besteht?! Natürlich kann man mir jetzt entgegenhalten, dass sechs weitere Strecken für zusätzliche 2,39 Euro erworben werden können. Darauf kann ich aber nur antworten: Es ist eine Frechheit, für eine Demo Geld zu verlangen.
Für 1,59 Euro gibt es außerdem fünf weitere Autos. Sämtliche Karossen unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Optik, auch die Leistungen sind minimal verschieden. Gemein haben alle, dass sie sich schlecht fahren. Die Steuerung über den Bewegungssensor ist absolut unpräzise, die für den Erfolg wichtigen Drifts kaum möglich. In der Vergangenheit haben u.a. Firemint, Electronic Arts und Gameloft gezeigt, dass Rennspiele ganz wunderbar auf iPhone und iPod Touch funktionieren können – Namco Bandai hat hingegen auf ganzer Linie versagt. Außerdem ruckelt das Spiel trotz nur durchschnittlicher Grafik selbst auf dem modernen und eigentlich sehr flotten iPhone 3GS gelegentlich, auf dem „alten“ 3G lassen sich Rennen – wie bereits gesagt – erst gar nicht starten. Versprochen wurde bereits ein Update, allerdings ist völlig unklar, wann dieses erscheinen wird. Nun, was gibt es sonst noch zu sagen? Einen Karrieremodus bietet „Ridge Racer Accelerated“ nicht, einen Mehrspielermodus ebenfalls nicht. Die Autos klingen so als würden sie aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts stammen, nur der Soundtrack weiß zu gefallen.
Fazit: Mit „Ridge Racer Accelerated“ hat sich Namco Bandai keinen Gefallen getan: Es ist ja prinzipiell okay, wenn für zusätzliche Spielinhalte bares Geld verlangt wird, doch muss der Spieler in der Beschreibung eines Spiels darüber aufgeklärt werden, was er für sein Geld bekommt. Das ist aber nicht das einzige Problem des Spiels: Da auch das Gameplay nicht überzeugen kann, ist ein „ausreichend“ einfach nicht mehr drin.
| Grafik: |  | | | Befriedigend |
| Sound: | | | | Befriedigend |
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| Spielspaß: |
| | | Mangelhaft |
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| Daten im Überblick |
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| Titel: | Ridge Racer Accelerated |
| Genre: | Rennspiel |
| Sprache: | Deutsch |
| Publisher: | Namco Bandai Games |
| Entwickler: | Namco Bandai Games |
| USK: | Ohne Altersbeschränkung |
| Multiplayer: | Nein | | Support: | iPhone 3GS |
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| SCREENSHOTS |
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