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Die Jungs und Mädels bei Gameloft waren in den letzten Monaten sehr fleißig und haben mehrere Spiele im App Store für iPhone und iPod Touch veröffentlicht. Keines der Games war in irgendeiner Form originell, doch Spaß haben sie alle gemacht. Gameloft versteht es einfach, erfolgreiche Konzepte auf die Apple-Geräte zu portieren und dabei trotz praktisch nicht vorhandener Innovationen immer wieder tausende Spieler zu begeistern. Das neueste Projekt aus dem Hause Gameloft hört auf den Namen „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ und erinnert ab der ersten Minute an den Millionen-Seller „Halo“ von Bungie. „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ versetzt euch in die Rolle eines ehemaligen Elite-Soldaten, der in den aktiven Dienst zurückgeholt wird, als urplötzlich Außerirdische die Menschheit bedrohen. In 13 Levels müsst ihr beweisen, dass ihr noch keineswegs zum alten Eisen gehört, sondern dazu in der Lage seid, den außerirdischen Invasoren gehörig in den Allerwertesten zu treten.
„N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ ist ein klassischer Run & Gun – Ego-Shooter, in dem ihr kein Hirn, sondern nur flinke Finger benötigt. Ihr steuert euer virtuelles Alter Ego über virtuelle Buttons, was sehr gut funktioniert, sofern ihr die automatische Zielerfassung aktiviert habt. Benutzt ihr sie, müsst ihr eigentlich nur noch in die Richtung eines Feindes zielen und abdrücken. Der Rest erledigt sich praktisch von alleine. Ganz so simpel wie „Moorhuhn“ ist „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ dann aber doch nicht: Die allermeisten Feinde stürmen mit Vorliebe auf euch zu, was euch das eine oder andere Mal zu Ausweichmanövern zwingt. Um am Leben zu bleiben, müsst ihr auf jeden Fall immer irgendwie in Bewegung bleiben. Abgesehen von ihrem sehr offensiven Verhalten sind eure außerirdischen Feinde jedoch nicht sonderlich clever. Gut, manche gehen in Deckung, aber das ist doch heutzutage nichts Besonderes mehr.
Im Laufe eures Abenteuers erhaltet ihr Zugriff auf unterschiedliche Waffen, wobei ihr mit einer Pistole und einem Sturmgewehr startet. Das Sturmgewehr ist eine sehr gute Allzweckwaffe, mit der sich praktisch jeder Feind zu Fall bringen lässt. Nicht zu verachten sind aber auch Schrotflinte, Raketenwerfer und Scharfschützengewehr. Um euren Munitionsvorrat müsst ihr euch zu keinem Zeitpunkt sorgen, denn die blauen Bohnen liegen überall herum. Ihr könnt also ballern, ballern und nochmals ballern. Da die 13 Missionen problemlos an einem Abend durchgespielt werden können, fällt noch nicht einmal so stark auf, dass „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ unter akuter Abwechslungsarmut leidet. Gründe für einen zweiten Spieldurchgang gibt es jedenfalls nicht. Beeindruckend ist auf alle Fälle die Qualität der Zwischensequenzen. Diese würden selbst auf der PlayStation Portable nur Lob einheimsen!
Sowieso ist „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ ein optisches Feuerwerk: Kaum ein anderes 3D-Spiel für iPhone und iPod Touch sieht so gut aus. Dass die Apple-Handhelds richtig Feuer unter dem Hintern haben, wird einmal mehr deutlich. Zugegebenermaßen ist aber zumindest das iPhone 3G stellenweise mit der Grafikpracht überfordert. Im Laufe des Tests stotterte das Spiel hin und wieder. Gespielt werden muss das Spiel auf jeden Fall mit Kopfhörern, da andernfalls die ganzen tollen Soundeffekte gar nicht zur Geltung kommen. Synchronsprecher gibt es im Übrigen auch, allerdings nur englischsprachige. „N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance“ bietet schlussendlich neben der Kampagne auch einen Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler, der sich wahlweise lokal oder über das Internet spielen lässt. Technische Probleme bereitete dieser im Test nicht, Dauerspaß wollte sich allerdings nicht einstellen. Vier Spieler sind für einen Shooter einfach zu wenig, schlappe fünf Karten, die kaum Taktik zulassen, machen die Sache auch nicht besser.
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| SCREENSHOTS |
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